[ Das größte Weihnachtsgeschenk ]
Das größte Weihnachtsgeschenk aller Zeiten dürfte wohl die Feuerwehr Neuhaus mit einem neuen Rüstwagen im Wert von 322 243 Euro erhalten haben. Dieser Tage übergab Bürgermeisterin Marianne Reichelt zusammen mit dem amtierenden Kreisbrandinspektor Harald Bechmann den Schlüssel des 286 PS-starken Iveco/Magirus 14-Tonner an Stadtbrandinspektor Reiner Riese. Durch den Freistaat wurde die Anschaffung mit 84 400 Euro und vom Landkreis Sonneberg mit 42 200 Euro bezuschusst. Die Stadt Neuhaus trägt mit 195 643 Euro den Löwenanteil.
Am vergangenen Sonntagmorgen fanden sich über 20 Feuerwehrleute zur Ausbildung ein, um eine erste Einweisung von den beiden dafür ausgebildeten Maschinisten Steffen Nathan und Danny Eichhorn zu erhalten. Dritter im Bunde ist für diese Art Rüstwagen (RW) Reiner Riese. Die Ausbildung erhielten die drei Kameraden in einem einwöchigen Lehrgang an der Thüringer Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Bad Köstritz. "Da musste man schon mal ins Buch schauen", meinte Riese, denn schließlich fahre so ein RW nicht von allein.
Das Fahren an sich ist sicher nicht das Problem, auch wenn man erst einmal mit der untersetzten Schaltung zurechtzukommen muss. Vor allem ist es die gesamten Ausstattung, für deren Bedienung und Kenntnisse den Kameraden der Neuhäuser Stützpunktfeuerwehr noch einige Ausbildungsstunden bevorstehen.
Vom einfachen Bindedraht, Putzlappen, über diverse Werkzeuge, Schutzbekleidung bis zur Gefahrgutpumpe haben die Konstrukteure und Planer an alles gedacht, was dem Motto der Feuerwehr "Retten, Bergen, Löschen, Schützen" gerecht wird. So mancher Feuerwehrmann oder -frau wird da wohl Gänsehaut kriegen, was so ein RW alles bietet: Von außen ein normaler Rüstwagen, von innen ein wahres "Geschoss" in Sachen Einsatzbereitschaft - ein Schlaraffenland für einen echten Feuerwehrmann. Denn alles, aber auch alles ist vorhanden, was irgendwie nötig ist. Dinge an die man nicht zu denken wagt sind integriert. Sogar innerhalb des Fahrzeugs sorgen Lampen für eine taghelle Ausleuchtung - eben eine voll ausgerüstete Werkstatt auf Rädern. Nur könnte diese eben einige Fachbereiche auf einmal ersetzen.
Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man meinen, es sei ein Spielzeug der Extraklasse. Aber das ist es ganz und gar nicht. Damit ist die Stützpunktfeuerwehr für alle Eventualitäten gerüstet.
Damit bekräftigt die Stützpunktfeuerwehr auch einmal mehr ihre regionale Stellung, nicht nur für den Landkreis Sonneberg, sondern auch kreisübergreifend in der Rennsteigregion und mit den Sonderaufgaben wie der ICE-Strecke, Pumpspeicherwerk Goldisthal und Bundesstraße B 281. Insofern dürfte sich jeder Cent der Investition im Zusammenhang mit den gestiegenen Aufgaben der Neuhäuser Feuerwehr gelohnt haben.
Foto & Text: Norbert Kleinteich
Das größte Weihnachtsgeschenk aller Zeiten dürfte wohl die Feuerwehr Neuhaus mit einem neuen Rüstwagen im Wert von 322 243 Euro erhalten haben. Dieser Tage übergab Bürgermeisterin Marianne Reichelt zusammen mit dem amtierenden Kreisbrandinspektor Harald Bechmann den Schlüssel des 286 PS-starken Iveco/Magirus 14-Tonner an Stadtbrandinspektor Reiner Riese. Durch den Freistaat wurde die Anschaffung mit 84 400 Euro und vom Landkreis Sonneberg mit 42 200 Euro bezuschusst. Die Stadt Neuhaus trägt mit 195 643 Euro den Löwenanteil.
Am vergangenen Sonntagmorgen fanden sich über 20 Feuerwehrleute zur Ausbildung ein, um eine erste Einweisung von den beiden dafür ausgebildeten Maschinisten Steffen Nathan und Danny Eichhorn zu erhalten. Dritter im Bunde ist für diese Art Rüstwagen (RW) Reiner Riese. Die Ausbildung erhielten die drei Kameraden in einem einwöchigen Lehrgang an der Thüringer Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Bad Köstritz. "Da musste man schon mal ins Buch schauen", meinte Riese, denn schließlich fahre so ein RW nicht von allein.
Das Fahren an sich ist sicher nicht das Problem, auch wenn man erst einmal mit der untersetzten Schaltung zurechtzukommen muss. Vor allem ist es die gesamten Ausstattung, für deren Bedienung und Kenntnisse den Kameraden der Neuhäuser Stützpunktfeuerwehr noch einige Ausbildungsstunden bevorstehen.
Vom einfachen Bindedraht, Putzlappen, über diverse Werkzeuge, Schutzbekleidung bis zur Gefahrgutpumpe haben die Konstrukteure und Planer an alles gedacht, was dem Motto der Feuerwehr "Retten, Bergen, Löschen, Schützen" gerecht wird. So mancher Feuerwehrmann oder -frau wird da wohl Gänsehaut kriegen, was so ein RW alles bietet: Von außen ein normaler Rüstwagen, von innen ein wahres "Geschoss" in Sachen Einsatzbereitschaft - ein Schlaraffenland für einen echten Feuerwehrmann. Denn alles, aber auch alles ist vorhanden, was irgendwie nötig ist. Dinge an die man nicht zu denken wagt sind integriert. Sogar innerhalb des Fahrzeugs sorgen Lampen für eine taghelle Ausleuchtung - eben eine voll ausgerüstete Werkstatt auf Rädern. Nur könnte diese eben einige Fachbereiche auf einmal ersetzen.
Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man meinen, es sei ein Spielzeug der Extraklasse. Aber das ist es ganz und gar nicht. Damit ist die Stützpunktfeuerwehr für alle Eventualitäten gerüstet.
Damit bekräftigt die Stützpunktfeuerwehr auch einmal mehr ihre regionale Stellung, nicht nur für den Landkreis Sonneberg, sondern auch kreisübergreifend in der Rennsteigregion und mit den Sonderaufgaben wie der ICE-Strecke, Pumpspeicherwerk Goldisthal und Bundesstraße B 281. Insofern dürfte sich jeder Cent der Investition im Zusammenhang mit den gestiegenen Aufgaben der Neuhäuser Feuerwehr gelohnt haben.
Foto & Text: Norbert Kleinteich